Fotografieren im Karosserie-Rohbau bei Porsche
Bilder von Christian Kleis und Andreas Hurni
Mittwoch morgen, 13. Oktober 1999.
Um 10 Uhr fahren wir in Biel ab, vor uns 300km Weg nach Stuttgart-Zuffenhausen.
Unser Ziel: Karosserie-Rohbau bei Porsche. Wir hatten vom Porsche-Fotoklub eine Einladung gekriegt, dort mit Ihnen zu fotografieren. Viel Zeit um das fotografische Vorgehen genau zu überdenken, schliesslich wollen wir diese für uns eher seltene Gelegenheit optimal nutzen. Als wir in Stuttgart ankommen, haben wir ein klares Konzept erarbeitet:
Wir lassen uns überraschen und machen das Beste daraus. Zeitplan:
17.15 Ankunft, Formalitäten
17.30 gemeinsamer Einlass, später kein Einzeleinlass mehr möglich - Gang über die "Brücke" zum Karosserierohbau (erste Fotos von oben)
17.45 Einweisung und Sicherheitsbelehrung
18.00 Begehung zum Kennenlernen der besten fotografischen Standpunkte
18.20 selbstständiges Fotografieren
21.00 Ende, Treffpunkt zum Verlassen des Geländes
21.15 Vorschlag: gemeinsames Nachtessen in einer benachbarten Pizzeria und Erfahrungsaustausch
22.15 ca. Ende
Die Montage-Halle ist gross, die Übersicht schwierig.
Wie fotografiert man sowas?
Am besten benutzt man dazu die zu diesem Zwecke montierten Spiegelkugeln!
Ausrüstung:
Bekleidung: keine teuren Jacken u.s.w., kleine Löcher durch Funkenflug oder schwarze Flecken möglich.
Teleobjektive: weniger
Normalbrennweite.: ++
Weitwinkel: +
Stativ: ++
Blitz: + (mit Reflektor, wenn vorhanden)
Die Beleuchtung ist nicht so üppig (Neonlicht), wer kein Stativ hat, benötigt mind. 400 ASA/27 DIN
Hölle
Das muss sie sein, die Hölle für Fotografen. Wo der Schweisser tätig wird ist jeweils nicht eindeutig vorauszuahnen. Dann dauert das Schweissen jeweils nur sehr kurz und der Fotograf muss in der Enge der Anlage rechtzeitig eine gute Position finden. Und die Kontraste sag ich Euch, die Kontraste...